Leseförderung

Die Leseförderung an der Erich-Klausener-Schule ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Die Entwicklung der basalen Lesefertigkeiten und die Förderung der Leseflüssigkeit steht in allen Jahrgangsstufen im Fokus. Die Schüler:innen lernen, Wörter sicher zu erkennen und flüssig zu lesen, um die Grundlage für alle weiteren Lernprozesse zu schaffen.

Ein elaboriertes Textverständnis beinhaltet die Fähigkeit, gelesene Inhalte zu erfassen, zu interpretieren und kritisch zu reflektieren. Dies ist entscheidend, um Wissen aufzubauen und komplexe Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Bei der Förderung der Lesemotivation soll durch vielfältige und altersgerechte Leseangebote die Freude am Lesen gefördert und somit auch die intrinsische Motivation, sich mit Texten auseinanderzusetzen gestärkt werden. So wird Lesen nicht nur als Lernaufgabe, sondern auch als spannende Freizeitbeschäftigung erlebt.

Konzeption der “Lesezeit

Die Lesezeiten werden in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 zu Beginn der jeweiligen Unterrichtsstunde für 15 Minuten stattfinden.

  • Der Zeitraum, in dem die Lesezeiten durchgeführt werden, rolliert:
    • 1. volle Schulwoche: montags bis freitags, 1. Stunde
    • 2. volle Schulwoche: montags bis freitags, 2. Stunde
    • 3. volle Schulwoche: montags bis freitags, 3. Stunde
    • 4. volle Schulwoche: montags bis freitags, 4. Stunde

Danach beginnt der Zyklus mit der 1. Stunde erneut.

  • Die Kinder lesen in allen Fächern. Ausgenommen ist der Sportunterricht.
  • Vertretungsstunden können für Lesezeiten genutzt werden.
  • Die Schüler:innen bringen eigene Bücher mit. Die Kinder, die über kein Buch verfügen, können sich eines aus den Bücherkisten ausleihen. Frau Benninghoven und Frau Heitkemper sind Ansprechpersonen.
  • Am Ende des Schuljahres kann jedes Kind zu Überprüfung der Lesefähigkeit eine Lese-Note erhalten. Eine Vorstellung der gelesenen Bücher ist freiwillig.

Förderung der Lesemotivation

Zur Förderung der Lesemotivation können die Kinder die Bücher, die gelesen werden, selbst wählen. Es eignen sich Romane, Sachbücher, Magazine, Zeitschriften oder Comics, auch in der Muttersprache.

Perspektivisch ist die Einrichtung einer Schulbücherei geplant, in der der Bestand gelagert und zugänglich gemacht werden kann. Zu Buchspenden wird die Elternschaft aufgerufen.

Die Kinder sind aufgefordert, über ihr Buch zu berichten. Dies kann auf analoger oder digitaler Weise in Form von Referaten, Videos, TikToks etc. erfolgen.

Evaluation der Lesefähigkeit

Die Lesefähigkeit kann im Falle einer positiven Kompetenzentwicklung am Ende des Schuljahres im Deutschunterricht mit Vergabe einer Lese-Note belohnt werden. Die Note kann als Ausgleich für defizitäre Bewertungen im Fach Deutsch genutzt werden.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird die Lesefähigkeit zudem mit Diagnosewerkzeugen in den genannten Jahrgängen überprüft.
Fördermaßnahmen werden nach Bedarf angepasst und erweitert.